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      Leben in Würde – bis zuletzt

      Angehörige

      Hospiz Mutter Teresa
      Hospiz Mutter Teresa

      Wenn ein Familienmitglied unheilbar erkrankt und im Sterben liegt, hat das auch eine große Auswirkung auf die Familienmitglieder und die gesamte Familienstruktur. Sorgen, Ängste, Trauer und Wut bestimmen den Alltag.

      Hier möchte das Hospiz Mutter Teresa dem Betroffenen und seiner Familie, aber auch den Freunden und Bekannten, behutsam Raum und Zeit schaffen – für die Auseinandersetzung mit dem verbleibenden Leben, dem Sterben, dem Tod und der Trauer. Unterstützende Gespräche mit den Seelsorgern, Ehrenamtlichen, einer Trauerbegleiterin und dem Pflegepersonal sind jederzeit möglich.

      Durch die Übernahme pflegerischer Maßnahmen kann eine Entlastung innerhalb der Familie stattfinden. Auf Wunsch können Angehörige oder Freunde aktiv in die Pflege mit einbezogen werden, zudem besteht auch eine Übernachtungsmöglichkeit, die den Kontakt und die Nähe zum Betroffenen jederzeit gewährleistet.

      Die Betreuung und Begleitung Angehöriger geht auf Wunsch auch über den Tod des Betroffenen hinaus.

      Das sagen Angehörige

      Viele Angehörige und Freunde unserer ehemaligen Gäste schreiben uns über ihre Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Einschätzungen oder Wünsche. Die folgenden Auszüge sind Stimmen, die Schlaglichter auf die Stimmungen im Hospiz Mutter Theresa werfen:

      "Aus meiner Sicht als Tochter war es ein Erlebnis, zu sehen und teilweise mitzuerleben, wie positiv die ständige Aufmerksamkeit von Ihnen allen, die große Fachkompetenz des gesamten Pflegepersonals, die menschliche Wärme aller Beteiligten, die Kunst des wirklichen Zuhörens und die große Menschlichkeit an diesem besonderen Ort auf meine Mutter wirkten. Der Ort des Todes als Ort des Schreckens verwandelte sich auf diese Weise in eine Oase der inneren Ruhe, Gelassenheit, Wärme und Menschlichkeit, in einen Ort des Loslassens und des Annehmens und damit in einen Ort des wirklichen Lebens."
      (Aus einem Brief einer Tochter, deren Mutter die letzten 7 Wochen im Hospiz Teresa verbracht hat)

      "Danke für die Zeit, in der wir hier im Hospiz sein durften. Sie haben meiner Mutter bzw. meiner Frau den schwersten Gang ihres Lebens sehr, sehr angenehm gestaltet. (...) Unser Dank gilt dem ganzen Team. Wir werden diese Zeit nie vergessen."
      (Dank eines Ehemannes und der Tochter)

      "3 Wochen Hospizzeit mit allen Eindrücken, Höhen und Tiefen waren mit einem Schnitt zu Ende. Merkwürdig schwer fiel mir der Abschied davon. Möchte nochmals meinen Dank an Sie alle richten und lege ein Bild meiner Mutter bei (mit ihrem 17. Enkel)..."
      (Auszug aus einem Brief einer Tochter zwei Wochen nach dem Tode ihrer Mutter)

      "Wir wissen, was Sie leisten, können unseren Dank kaum in Worte fassen, tun es aber trotzdem, weil es uns ein Bedürfnis ist, wir viel hinzugelernt haben, vor allen Dingen die Wärme und Menschlichkeit aller dort Anwesenden haben unser Herz erwärmt. Aber auch die Gespräche über den Tod haben uns gezeigt, dass das Sterben von uns allen viel stärker angenommen werden muss."
      (Auszug eines Briefes eines Ehepaares, deren Mutter 5 1/2 Wochen im Hospiz lebte)

      "Auch wenn es nicht mehr zu einer Aufnahme in Ihrem Haus kommen konnte, sind wir beeindruckt von der spürbar wärmenden Menschlichkeit, der Kompetenz der Mitarbeiter und der wohltuenden Atmosphäre. Gern hätten wir unseren Vater in Ihrer Obhut gewusst. Wir werden vielen Menschen von Ihrem Haus erzählen.
      (Worte von Schwestern, deren Vater kurz vor der Aufnahme ins Hospiz verstarb)

      "Es muss immer wieder gesagt werden, dass wir begeistert waren und sind von der unbürokratischen Organisation, so dass die Pflege von einem auf den anderen Tag von zu Hause in das Hospiz verlagert werden konnte."
      (Ein Ehepaar bedankt sich beim Hospiz-Team für die gute Betreuung der Mutter)